Heute bin ich blond

Sophie van der Stap
Heute bin ich blond

Die 21-jährige Sophie (Lisa Tomaschewsky) freut sich unbändig auf ihr Studium und ein partyreiches WG-Leben. Doch plötzlich wird sie schwer krank und Behandlungen sollen ihr Leben bestimmen, Aber Sophie rebelliert gegen den tristen Krankenhausalltag: Sie will ihr junges Leben genießen, ihre Träume leben, Feiern, Lachen, Flirten, Sex – einfach auf nichts verzichten. Perücken werden dabei zu ihrem neuen Lebenselixier: Mal trotzig selbstbewusst, mal romantisch verspielt oder kühl erotisch - je nach Haarfarbe und Frisur kommt ein anderes Stück Sophie zum Vorschein. Sie tanzt die Nächte durch mit ihrer langjährigen Freundin Annabel (Karoline Teska), verliebt sich in ihren besten Freund Rob (David Rott) und macht ihre ersten Schritte als Schriftstellerin mit ihrem Blog im Internet. Mit der Unterstützung ihrer Familie und viel Humor, Mut und Zuversicht streckt Sophie der Krankheit den Mittelfinger entgegen ...

Eine bewegende Komödie von Regisseur Marc Rothemund (Mann tut was Mann kann, Groupies bleiben nicht zum Frühstück, Sophie Scholl), basierend auf dem autobiografischen Bestseller von Sophie van der Stap.

Ab 28.März 2013 im Kino.

BESETZUNG

Sophie: Lisa Tomaschewsky
Annabel: Karoline Teska
Rob: David Rott
Vater Wolfgang: Peter Prager
Mutter Inge: Maike Bollow
Schwester Saskia: Alice Dwyer
Arzt Dr. Leonard: Alexander Held
Dozent: Sebastian Bezzel
Chantal: Jasmin Gerat

STAB

Regie: Marc Rothemund
Roman: Sophie van der Stap
Drehbuch: Katharina Eyssen
Kamera: Martin Langer
Szenenbild: Carola Gauster
Kostümbild: Silke Sommer
Maskenbild: Sabine Schumann | Sonia Salazar-Delgado
Perücken: Anne Moralis | Ann-Kathrin Guballa
Casting: Stefany Pohlmann | Heta Mantscheff
Line Producer: Karlheinz Ganzer
Herstellungsleitung: Marion Dany
Executive Producer Belgien: Franz Esterházy | Christian Dienst
Koproduzenten: Bettina Reitz, Degeto Film | Geneviève Lemal, Scope Pictures
Produzent: Andreas Bareiss | Sven Burgemeister
Lisa Tomaschewsky, Jahrgang 1988, spielt in HEUTE BIN ICH BLOND ihre erste Hauptrolle. Die Neuentdeckung ist als Sophie eine Idealbesetzung und verkörpert deren Lebenslust genauso gut wie ihre nachdenklichen Seiten. Bislang wirkte die Hamburgerin in dem Kinofilm DIE SUMME MEINER EINZELNEN TEILE (2009, Regie: Hans Weingartner) mit. Lisa Tomaschewsky hat Schauspielkurse an der Schule für Schauspiel Hamburg und The Studio in Los Angeles absolviert.
Karoline Teska, geboren 1988, spielte bereits mit zwölf Jahren in dem Kinofilm BORAN (2000, Regie: Alexander Berner) mit. Nur zwei Jahre später überzeugte sie in der deutsch-französischen Koproduktion MUTANTEN (2001, Regie: Katalin Gödrös) im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin auch das internationale Publikum. Es folgte eine Vielzahl weiterer großer Rollen bei Film und Fernsehen; sie war unter anderem im Tatort „Schürfwunden“ (2004, Regie: Niki Stein), DIE WELLE (2007, Regie: Denis Gansel), „Kommissar Stolberg“ (2008, Regie: Martin Eigler) oder „Der Alte“ (2010, Regie: Ulrich Zrenner) zu sehen. Für die Rolle der ‚Jessy’ in „Allein unter Töchtern“ (2007) von Oliver Schmitz wurde sie für den Günter-Strack-Fernsehpreis 2008 nominiert. Zuletzt stand sie unter anderem für das ZDF für „SOKO Köln: Helden“ (Regie: Peter Strauch) und „SOKO Stuttgart: Gerechtigkeit“ (Regie: Rainer Matsutani) vor der Kamera sowie für Oskar Roehlers neuen Film DIE QUELLEN DES LEBENS (AT), der am 14. Februar 2013 in die Kinos kommen wird.
David Rott wurde 1977 in Leverkusen geboren und wuchs an der Ostsee in der Nähe der dänischen Grenze auf. Nach dem Abitur absolvierte er seine Ausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Seine Schauspielkarriere begann er am Burgtheater, bevor er 2001 ans Deutsche Theater in Berlin wechselte. Sein Kinodebüt gab er 2002 in Marco Kreuzpaintners GANZ UND GAR, für das er sogleich mit dem Darstellerpreis des Max-Ophüls-Festivals ausgezeichnet wurde. Es folgten weitere Kino-Rollen, unter anderem in Sherry Hormanns MÄNNER WIE WIR (2003) oder Ute Wielands FRECHE MÄDCHEN (2007). Im Fernsehen machte David Rott zuletzt als Udo Jürgens in dem ARD-Zweiteiler „Der Mann mit dem Fagott" auf sich aufmerksam, der mit dem Publikums-BAMBI 2011, der Romy 2012 für den besten TV-Film sowie dem Deutschen Fernsehpreis 2012 geehrt wurde. Daneben war David Rott unter anderem in „Kongo“ (2009, Regie: Peter Keglevic), „Die letzten 30 Jahre“ (2009, Regie Michael Gutmann) „Sisi“ (2009, Regie: Xaver Schwarzenberger), „Werther“ (2008, Regie: Uwe Janson) oder in Jo Baiers viel gelobten Stück „Das letzte Stück Himmel“ (2007) zu sehen. David Rott gehörte als festes Ensemblemitglied dem Burgtheater Wien, dem Deutschen Theater Berlin sowie dem Schauspielhaus Zürich an. Zuletzt war er bis 2011 als Romeo auf der Bühne des Residenztheaters in München zu sehen.
Peter Prager wurde am 18. März 1952 in Leipzig geboren. Er besuchte die Städtische Theaterhochschule „Hans-Otto“ Leipzig und erhielt 1976 sein erstes Theaterengagement am Städtischen Theater in Leipzig. Es folgten Engagements unter anderem in Rostock, Altenburg und Würzburg. Neben der Theaterarbeit war Prager in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Bereits 1976 gab er im DEFA-Drama MAMA ICH LEBE unter der Regie von Konrad Wolf sein Kinodebüt. Weitere Kinofilme wie Wengler & Söhne (1986, Regie: Rainer Simon) und DER Tangospieler (1989, Regie: Roland Gräf) folgten. Prager hat in zahlreichen Fernsehfilmen wie „Schicksalsjahre“ (ZDF-Zweiteiler 2009, Regie: Miguel Alexandre), „Ein geheimnisvoller Sommer“ (2009, Regie: Johannes Grieser), „Mord in Ludwigslust“ (2010, Regie: Kai Wessel) und in der 2011 gedrehten Komödie „Schleuderprogramm“ (Regie: Katinka Feistl) mitgewirkt. Zudem war er in TV-Serien und Krimi-Reihen wie "Das Duo". „Polizeiruf 110“, „Tatort“ und der Grimme-Preis dekorierten RTL-Serie "Doctor's Diary" als Chefarzt Dr. Haase zu sehen. 2008 kehrte Prager in der Komödie Maria, ihm schmeckt's nicht! auf die Kinoleinwand zurück. Kürzlich sah man ihn bereits in Florian David Fitzs zweitem Kinofilm Jesus LIEBT MICH.
Die gebürtige Berlinerin nahm nach dem Studium an der Hochschule für Musik und Theater ihr erstes Festengagement am Staatstheater Hannover unter der Leitung von Ulrich Khuon an. Nach achteinhalb Jahren entschied sie sich frei zu arbeiten und es folgten zahlreiche Gastengagements an verschiedenen Theatern, z.B. in Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf. Parallel wurde sie vom Fernsehen entdeckt und begann mit der ZDF-Serie "Freunde fürs Leben" ihre Fernsehkarriere. Es folgten Serienhauptrollen unter anderem in der ZDF-Serie „Notruf Hafenkante“ oder Auftritte in großen TV-Movies wie „Der Prinz von nebenan“ (2008, Regie: Peter Stauch). Ihr Leinwanddebüt gab Maike Bollow 2009 in Andreas Arnstedts DIE ENTBEHRLICHEN. Sie war die LKA-Chefin Regina Krieger in den zwei letzten Hamurger Tatorten mit Mehmet Kurtulus und hat zuletzt in dem großen SAT1 Movie „Im Alleingang“ mit Hannes Jaenicke vor der Kamera gestanden.
Alice Dwyer zählt zu den gefragtesten Schauspielerinnen ihrer Generation. Bereits mit elf Jahren überzeugte die 1988 geborene Berlinerin in der schwierigen Rolle als Tochter einer Trinkerin in ANNA WUNDER (1999, Regie: Ulla Wagner). Mit 13 Jahren glänzte sie als 15-jährige Lolita in BABY (2002, Regie: Philip Stölz) und überzeugte als clevere Zigarettenschmugglerin Katharina in Hans-Christian Schmids LICHTER (2002). Für ihre Rollen in DIE TRÄNEN MEINER MUTTER (2007, Regie: Alejandro Cardenas) und HÖHERE GEWALT (2005, Regie: Lars H. Jung) wurde Alice Dwyer 2008 mit dem Max-Ophüls-Preis als Beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet. Auf der großen Leinwand war sie jüngst in DIE VERLORENE ZEIT (2010, Regie: Anna Justice) zu sehen. Im Fernsehen konnte man Alice Dwyer unter anderen in Formaten wie „Kommissarin Lucas“, „Tatort“, „Lutter“ oder „Bloch“ erleben.
Alexander Held, 1958 in München geboren, begann seine vielseitige schauspielerische Laufbahn nach der Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule an den Münchner Kammerspielen und trat nahezu an allen wichtigen deutschsprachigen Bühnen auf. 1993 entdeckte ihn Regisseur Klaus Emmerich mit „Morlock – König Midas“ für die Kamera, noch im selben Jahr folgte Steven Spielbergs SCHINDLERS LISTE. Seitdem hat er in über 100 ausdrucksstarken Rollen zahlreiche Figuren im Kino und Fernsehen verkörpert. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen unter anderem Ralf Huettners DER KALTE FINGER (1995) und DIE MUSTERKNABEN (1996), Michael „Bully“ Herbigs DER SCHUH DES MANITU (2000), Dennis Gansels DIE WELLE (2008), Uli Edels DER BAADER MEINHOF KOMPLEX (2008) oder Joseph Vilsmaiers DIE GESCHICHTE VOM BRANDNER KASPAR (2008). Mit Marc Rothemund verbindet Alexander Held bereits eine erfolgreiche Zusammenarbeit bei dem Oscar®-nominierten Drama SOPHIE SCHOLL – DIE LETZTEN TAGE (2006). Im Fernsehen war Alexander Held unter anderem in den Produktionen „Liesl Karlstadt & Karl Valentin“ (2008, Regie: Jo Baier) oder „Gier“ (2009, Regie: Dieter Wedel) zu sehen. Zuletzt spielte er in „Stralsund: Außer Kontrolle“ (2011, Regie: Martin Eigler), „Alleingang“ (2010, Regie: Hartmut Schön), 4 TAGE IM MAI (2011, Regie: Achim von Borries) oder Lars Beckers Komödie „Trau niemals deiner Frau“ (2012).
Sebastian Bezzel wurde am 18. Mai 1971 in Garmisch-Partenkirchen geboren. Der Sohn des Ornithologen und Tierfotografen Einhard Bezzel absolvierte seine Schauspielausbildung an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Ab 2001 hatte er neben zahlreichen weiteren Auftritten in Fernsehfilmen und –serien wie etwa Paul Harathers „Geier im Reisrand“ (2000), „Polizeiruf 110“, „Café Meineid“ oder „Kommissarin Lucas“ (alle 2002) eine Hauptrolle in der RTL-Krimiserie „Abschnitt 40“. Für seine Leistung wurde er 2004 für den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Bester Schauspieler Serie“ nominiert. Seit 2003 ist er als Kai Perlmann fester Ermittler des SWR-„Tatort“-Teams aus Konstanz und löst mit seiner Chefin Klara Blum (Eva Mattes) Kriminalfälle in der Bodenseeregion. Parallel dazu hat Bezzel in weiteren Fernsehproduktionen wie „München 7“ (BR-Serie 2005, Regie: Franz Xaver Bogner), „Der Bulle von Tölz“ (SAT 1/ ORF 2007) oder in der BR-Serie „Franzi“  (Regie: Matthias Kiefersauer, 2008-2011) mitgewirkt. Seinen Durchbruch auf der Kinoleinwand erspielte sich Bezzel 2007 in SCHWERE JUNGS, der erfrischenden Bobfahrer-Komödie aus den Fünfzigern (Regie: Marcus H. Rosenmüller). Anschließend folgten Auftritte in STELLUNGSWECHSEL und DIE GESCHICHTE VOM BRANDNER KASPER sowie NANGA PARBAT (2010). Zuletzt spielte er den sympathischen Rikscha-Fahrer Basti in VATERTAGE – OPA ÜBER NACHT (2011).
Jasmin Gerat wurde 1978 in Berlin geboren und stand bereits mit 15 Jahren vor der Kamera: Die Formate „Heart Attack“, „Bravo TV“ und „Chartbreaker“ machten sie zunächst als Moderatorin bekannt. Seit 1997 arbeitet Jasmin Gerat als Schauspielerin. In Felix Dünnemanns Komödie CAIPIRANHA (1997) war sie erstmals auf der Kinoleinwand zu sehen. Im Actionthriller I LOVE YOU BABY (Regie: Nick Lyon) spielte sie ein Jahr später ihre erste Kinohauptrolle. Regisseur Sönke Wortmann besetzte sie 1999 in seiner Inszenierung von Der Krüppel von Inishmaan am Schauspielhaus Düsseldorf; 2001 folgte ihr zweites Theaterengagement am Schauspiel Hannover in der Inszenierung Wunderkinder (Regie: RP Kahl). Auch fürs Fernsehen war Jasmin Gerat sehr aktiv, so drehte sie unter anderem mit Lars Becker „Nachtschicht – Vatertag“ (2003), mit Sigi Rothemund in Südafrika das Drama „Zwischen Liebe und Tod“ (2003) und mit Markus O. Rosenmüller 2004 „Die Mandantin“. Von 2005 bis 2006 übernahm sie eine Serienhauptrolle als Kommissarin Jale Beck in der „SOKO Köln". Auf der großen Leinwand konnte man sie unter anderem in Til Schweigers Komödienhits ZWEIOHRKÜCKEN (2009) sowie KOKOWÄÄH (2010) bewundern. Mit Marc Rothemund arbeitete Jasmin Gerat bereits 2011 in MAN TUT WAS MAN KANN zusammen. Til Schweigers KOKOWÄÄH 2, in dem sie ebenfalls wieder mit dabei ist, startet am 7. Februar 2013 in den Kinos.
Marc Rothemund, Jahrgang 1968, begann seine Karriere als Regieassistent bei renommierten Regisseuren wie Helmut Dietl (bei ROSSINI), Bernd Eichinger (bei „Das Mädchen Rosemarie“), Dominik Graf (bei „Sperling“) und Gérard Corbiau (bei FARINELLI). Für seinen ersten Kinofilm DAS MERKWÜRDIGE VERHALTEN GESCHLECHTSREIFER GROSSSTÄDTER ZUR PAARUNGSZEIT wurde Marc Rothemund 1998 mit dem Bayerischen Filmpreis als bester Nachwuchsregisseur ausgezeichnet. HARTE JUNGS, sein zweiter Kinofilm, knüpfte nahtlos an diesen Erfolg an und wurde zu einer der erfolgreichsten deutschen Produktionen des Jahres 1999.

Mit HEUTE BIN ICH BLOND setzt Marc Rothemund seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Produzent Sven Burgemeister fort, die 2002 mit dem mehrfach preisgekrönten Fernsehfilm „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ begann: Das packende Drama erhielt unter anderem die Goldenen Kamera und den Grimme-Preis mit Gold. Nach dem TV-Krimi „Das Duo: Der Liebhaber“ (2003, VFF TV Movie Award) folgte der Oscar®-nominierte Film SOPHIE SCHOLL – DIE LETZTEN TAGE (2004), für den Marc Rothemund 2005 mit dem Silbernen Bären als bester Regisseur und mit dem Bernhard Wicki Filmpreis ausgezeichnet wurde. Zu Marc Rothemunds aktuellsten Projekten zählen die Komödien GROUPIES BLEIBEN NICHT ZUM FRÜHSTÜCK (2010, ausgezeichnet mit Goldener Spatz Bester Kinderfilm 2011) und MANN TUT WAS MANN KANN (2011).
Sophie van der Stap, geboren in Amsterdam, studierte Politologie, als bei der 2005 gerade erst 21-Jährigen Krebs diagnostiziert wird, die seltene und sehr aggressive Form eines Rhabdomyosarkoms. Mit der Diagnose beginnt für das junge, lebenslustige Mädchen eine qualvolle Zeit, die sie aber auch zu einer Umorientierung nutzt. Die Mode-begeisterte Studentin verarbeitete ihre Gedanken bereits während des Krankenhausaufenthalts in einem Blog. Nachdem sie die heimtückische Krankheit besiegen konnte, veröffentlichte sie ein Buch über diese Lebensphase und entscheidet sich dafür, das Studium aufzugeben und einen Neuanfang als Schriftstellerin zu wagen. In Paris, ihrer Traumstadt.
Katharina Eyssen wurde 1983 in München geboren, wo sie ihr Abitur machte und dann Dramaturgie & Spielfilmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film studierte. Seit 1997 ist sie in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen als Darstellerin zu sehen, seit 2009 schreibt Katharina Eyssen an diverse Film- und Fernsehdrehbücher. HEUTE BIN ICH BLOND ist ihr erstes Drehbuch für einen Kinofilm. Ihr Debütroman „Alles Verbrecher“ (erschienen im btb Verlag) wurde 2011 mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet.
Martin Langer, 1959 in Hannover geboren, begann seine Tätigkeit beim Film als Tonassistent und Beleuchter, bevor er preisgekrönter Kameramann wurde. Zu seinen Arbeiten zählen zahlreiche Filme von Roland Suso Richter, darunter 14 TAGE LEBENSLÄNGLICH (1997), für den Martin Langer mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet wurde, „Die Bubi Scholz Story“ (1997, Deutscher Kamerapreis 1998 und Deutscher Fernsehpreis 1999 „Beste Kamera“) sowie die Kinofilme NICHTS ALS DIE WAHRHEIT (1999), EINE HANDVOLL GRAS (2000) und THE I INSIDE (2003). Zudem führte Martin Langer unter anderem die Kamera in Hermine Huntgeburths Filmen DIE WEISSE MASSAI (2005) und EFFI BRIEST (2008), Matti Geschonnecks BOXHAGENER PLATZ (2009) und Sebastian Groblers DER GANZ GROSSE TRAUM DES KONRAD KOCH (2010). HEUTE BIN ICH BLOND ist die sechste Zusammenarbeit von Martin Langer mit Marc Rothemund: Zuvor zeichnete er verantwortlich für die Bildgestaltung von „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ (2002), dem Oscar-nominierten Drama SOPHIE SCHOLL – DIE LETZTEN TAGE (2004), PORNORAMA (2007), GROUPIES BLEIBEN NICHT ZUM FRÜHSTÜCK (2010) und MAN TUT WAS MAN KANN (2011).
Carola Gauster hat in den vergangenen zehn Jahren schon viele TV- und Kinoproduktionen in Szene gesetzt. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Marc Rothemund fand bereits bei den Komödien GROUPIES BLEIBEN NICHT ZUM FRÜHSTÜCK (2009) und MANN TUT WAS MANN KANN (2011) statt. Darüber hinaus zeichnete sie für das Szenenbild der Kinofilme GROSSE LÜGEN (2004, Regie: Jany Tempel), MEIN KAMPF (2008, Regie: Urs Odermatt), GANGS (2008, Regie: Rainer Matsutani), BLUTZBRÜDAZ (2011, Regie: Özgür Yildirim) und ZIMMER 205 (2012, Regie: Rainer Matsutani) verantwortlich. Für ihre Arbeit bei BYE BYE BERLUSCONI (2004, Regie Jan Henrik Stahlberg) wurde Carola Gauster mit dem Femina-Film-Preis in der Kategorie „Bestes Szenenbild“ ausgezeichnet. Zu ihren Fernseharbeiten zählt unter anderem das Szenenbild für die preisgekrönte Vorabendserie „Türkisch für Anfänger“ (2006). Carola Gauster studierte in Israel Interior-Design und Kunst, sie lebt heute in Berlin.
Silke Sommer studierte an der Hochschule der Künste in Berlin und ist seit 1993 für das Kostümbild von mehr als 50 TV- und Kinoproduktionen verantwortlich. Hierzu zählen 14 TAGE LEBENSLÄNGLICH (1996, Regie: Roland Suso Richter), „Die Bubi Scholz-Story“ (1998, Regie: Roland Suso Richter), für den Silke Sommer mit dem Deutschen Fernsehpreis 1999 ausgezeichnet wurde, SOMMER 04 (2005, Regie: Stefan Krohmer) und GROUPIES BLEIBEN NICHT ZUM FRÜHSTÜCK (2009, Regie: Marc Rothemund). Zu ihren letzten Projekten gehören BLUTZBRÜDAZ (2011, Regie: Özgür Yildirim) sowie Marc Rothemunds MANN TUT WAS MANN KANN (2011) und ZIMMER 205 (2012, Regie: Rainer Matsutani). Bevor sie zum Film kam sammelte sie praktische Erfahrungen an der Oper (Deutsche Oper in Berlin), am Theater (Schillertheater in Berlin) als auch beim Ballett (Maurice Béjart in Lausanne).
Sabine Schumann absolvierte zunächst eine Friseurausbildung sowie ein Volontariat am Theater des Westens in Berlin, bevor sie dort ein festes Engagement erhielt. Danach arbeitete sie am Berliner Schillertheater und der Schaubühne. Sabine Schumann zeichnet verantwortlich für die Maske zahlreicher TV- und Kino-Produktionen, darunter SONNENALLEE (1999, Regie: Leander Haussmann), GESPENSTER (2005, Regie: Christian Petzold), DAS LEBEN DER ANDEREN (2006, Regie: Florian Henckel von Donnersmarck), DAS LEBEN IST ZU LANG (2010, Regie: Dani Levy), „The Future“ (2011, Regie: Miranda July) und DER GANZ GROßE TRAUM (2011, Regie: Sebastian Grobler). 2009 gewann sie für die dänische Kinoproduktion TAGE DES ZORNS (2008, Regie: Ole Christian Madsen) beim Robertfest der Dänischen Filmakademie den Preis für das beste Maskenbild.
Sonia Salazar-Delgado, wohnhaft in Berlin, lernte an der Maskenbildnerschule Mephisto unter der Leitung von Hasso von Hugo und absolvierte zwischen 2008 und 2009 eine siebenmonatige Ausbildung an der Skinart School, Berlin. Sonia Salazar-Delgado zeichnet für die Maske verantwortlich unter anderem bei der ARD-Serie „Tatort“ oder der Krimiserie „Die Cleveren“ als auch bei den 2011 gedrehten Fernsehfilmen „Mord in Ludwigslust“ (Regie: Kai Wessel) und „Am Ende einer Nacht“ (Regie: Matti Geschonneck). Zu ihren Kinoprojekten zählen unter anderem Otto Alexander Jahrreiss’ DIE RELATIVITÄSTHEORIE DER LIEBE (2011) und Nina Grosses THE WEEKEND (2011), der sich gerade in der Postproduktion befindet.
Ann-Kathrin Guballa, Jahrgang 1969, absolvierte eine Friseurlehre, bevor sie ihre Ausbildung zur Maskenbildnerin an den städtischen Theater-Bühnen in Lübeck abschloss. 2006 zeichnete sie verantwortlich für die Maske von 7 ZWERGE – DER WALD IST NICHT GENUG (2006, Regie: Sven Unterwaldt Jr.) und gestaltete unter anderem die Perücken für KEIN SEX IST AUCH KEINE LÖSUNG (2011, Regie: Torsten Wacker). Neben den Arbeiten für nationale und internationale TV-Produktionen, Kinofilme und Werbefilme, sowie ihrer Tätigkeit an verschiedenen Theatern begann sie schon früh damit, Perücken für an Krebs erkrankte Menschen anzufertigen. Ann-Kathrin Guballa lebt in Hamburg, wo sie eine Werkstatt für Haararbeiten (KÖNIGINNEN) betreibt.
Andreas Bareiss, Jahrgang 1960, entwickelte und produzierte in seiner Produzentenlaufbahn weit mehr als 50 Filme. Zu seinen erfolgreichsten Kinoproduktionen zählt Caroline Links bewegendes Drama NIRGENDWO IN AFRIKA (2001), das 2002 mit dem Deutschen Filmpreis in Gold ausgezeichnet wurde und 2003 den Oscar® als bester fremdsprachiger Film gewann. Des Weiteren produzierte er für die große Leinwand Filme wie DER FELSEN (2002, Regie: Dominik Graf), DAS WAHRE LEBEN (2006, Regie: Alain Gsponer), FEUERHERZ (2009, Regie: Luigi Falorni), AYLA (2010, Regie: Su Turhan) und DIE FRAU VON FRÜHER (2012, Regie: Andreas Kleinert). Fürs Fernsehen zeichnete er als Produzent unter anderem verantwortlich für den mit über 23 Millionen Zuschauer großen TV Erfolg „DIE WANDERHUREN SAGA“ (2010-2012, Regie: Hansjörg Thurn/Thomas Nennstiel), als auch für 10 Filme des mehrfachen Grimme-Preisträgers Dominik Graf, unter anderem „Polizeiruf 110: Der scharlachrote Engel“ (2003), „Eine Stadt wird erpresst“ (2006), „Dreileben – Komm mir nicht nach“ (2011) und „Das unsichtbare Mädchen (2012). Neben seiner Tätigkeit als Produzent ist Andreas Bareiss Dozent am Marketing Center der Universität Münster.
Sven Burgemeister, Jahrgang 1966, ist Absolvent der Hochschule für Fernsehen und Film in München (Produktion). Als Produzent und Geschäftsführer der goldkind Film und der tv60film arbeitete Sven Burgemeister bereits vor HEUTE BIN ICH BLOND (2013) erfolgreich mit Regisseur Marc Rothemund zusammen: Gemeinsam realisierten bereits das Widerstandsdrama SOPHIE SCHOLL – DIE LETZTEN TAGE (2004), das 2005 beim Deutschen Filmpreis mit dem Publikumspreis, als bester Film sowie dem Deutschen und Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde und 2006 als „bester fremdsprachiger Film“ für den Oscar® nominiert wurde. Außerdem das vielfach preisgekrönte Drama „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ (2002, Regie: Marc Rothemund) und die prämierte Folge der ZDF Krimireihe "Das Duo - Der Liebhaber" (2003). Zu seinen weiteren Kinoproduktionen gehören unter anderem SOLOALBUM (2003, Regie: Gregor Schnitzler), WHOLETRAIN (2005, Regie: Florian Gaag), VOLLIDIOT (2007, Regie: Tobi Baumann) und als Koproduzent GOETHE! (2010, Regie: Philipp Stölzl). Zudem produzierte Sven Burgemeister für die tv60film zahlreiche Fernsehfilme, aktuell: Für das ZDF den neuen Samstagabend Krimipilotfilm "München Mord" (2013, Regie Urs Egger). Zu den bekanntesten Produktionen zählen die Trilogie „Die Wanderhure“ (2010-2012, Regie: Hansjörg Thurn, Thomas Nennstiel), Dominik Grafs Beitrag zur Trilogie „Dreileben – Komm mir nicht nach“ (2011), der Zweiteiler „Verschollen am Kap“ (2011, Regie: Andreas Senn), sowie „Grüße aus Kaschmir“ (2004, Regie: Miguel Alexandre). Ebenso produzierte er Folgen für Tatort, Polizeiruf 110 und den Heimatkrimi "Bamberger Reiter" (2012, Regie Michael Gutmann) des Bayerischen Rundfunks. Seit 2007 ist Sven Burgemeister Drehbuch-Betreuer der DrehbuchWerkstatt München, sowie Mitglied der Deutschen und der Europäischen Filmakademie.
Unterrichtsmaterial als Download
Ein Wellness-Aufenthalt im neuen Bora HotSpaResort
Schalten Sie einfach mal ab und genießen Sie das Leben. Zu Zweit verbringen Sie 4 Nächte inkl. HP im deutschlandweit ersten HotSpaResort. Mit dem BORA HotSpaResort entsteht ein neues 4-Sterne-Design-Hotel am Bodensee. Lassen Sie sich in der einzigartigen Wohlfühlwelt des HotSpa verwöhnen. Der Eintritt ist im Gewinn enthalten.
www.bora-hotsparesort.de
10x Heute bin ich blond Fanpakete
bestehend aus Poster, Buch zum Film, Soundtrack und Shoppingbag
Teilnahme abgelaufen
BORA HotSpaResort
BORA HotSpaResort